Tim-Ole Pek


Gründer & Partner
von Gentleman's Agreement

Meine Leidenschaft
Geschichten erzählen, Musik, Stil & Genuss, Schreiben, Denken

 

 

  • "Am Ende geht es meist nicht zwangsläufig darum, ein Ziel mit Bravour zu erreichen, sondern viel mehr auf dem Weg wahnsinnig viel über das Leben zu lernen, neuen Freunden, Gleichgesinnten zu begegnen und den Horizont zu erweitern."

Q&A

MIT Tim-Ole Pek

Woher nimmst du deine Inspiration?

Tatsächlich kann man das wohl kaum genau definieren, da es nicht wirklich konstante Inspirationsquellen gibt. Jedoch gehören sicher bekannte und unbekannte Menschen, Farben und Formen in der Pflanzen- und Tierwelt, meine Freundin, zufällige Begegnungen, Gespräche, Filme, etc. dazu. Als einzige Konstante ist wohl die Musik zu nennen, welche ich als maximal befreiend für die Gedankenwelt empfinde. Ich setzte in kreativen Denkprozessen also meist (un-)bewusst einen wilden Mix unterschiedlicher Musikstilrichtungen ein, die dadurch eine befreiende Wirkung auf die sonst meist sehr strukturierten Hirnwindungen ausüben. Laut muss sie sein und möglichst keine Geräusche der Umwelt zulassen. Ganz viel von Gentleman’s Agreement ist beispielsweise aus einer Playlist entsprungen, die „Haydn & Brams“, „Theophilius London“, „Vladimir Martynov“, Filmmusik von „La Grande Bellezza“ und „Sympathy for the Devil“ von den Stones beinhaltet. Außerdem hat Muhammad Ali eine unglaubliche Motivations- & Inspirationswirkungen auf mich. Ali ist so etwas wie der geheime Familienheld. Selbst die Oma ist ein Fan!

Was treibt dich an und bestärkt dich, deine Ideen in die Tat umzusetzen?

Das Leben, meine Freundin, meine Familie und Freunde. Ich bin mit der typischen Geschichtenwelt der Endachtziger / Neunziger als Kind aufgewachsen. Dadurch hatte ich schon früh Charaktere zum Vorbild, die sich teils unmöglich wirkende Ziele gesteckt haben (Anmerkung: Disney & Co). Am Ende dieser Geschichten geht es dann meist nicht zwangsläufig darum, dass dieses Ziel mit Bravour erreicht wurde, sondern viel mehr auf dem Weg wahnsinnig viel über das Leben zu lernen, neuen Freunden / Gleichgesinnten zu begegnen und den Horizont zu erweitern. Am Ende ist es wohl eine Mischung aus Neugier, Ehrgeiz und einer gewissen Sturheit, die mich antreibt und weitermachen lässt.

Wer ist dein größter Kritiker?

Ich selbst! Meine Freundin! Meine Mutter! Meine Geschwister! Meine engsten Freunde!

Was ist dein Traum? Deine Vision?

Karriere: Ich würde gern mal eine eigene Modenschau auf der Fashion Week in Paris geben. Gerne in einem Kooperationsprojekt mit Karl Lagerfeld und / oder Tom Ford. Außerdem träume ich davon, ein Buch über das Leben, die Liebe, und alles Weitere zu schreiben. Einen Titel habe ich übrigens auch schon („The Book of Love – Gestorben wird einsam oder doch allein!?“). Schlussendlich würde ich gern mit einer eigenen Kampagne an einem Projekt mitwirken, das die Einheit von Europa zum Ziel hat. Ich bin ein großer Fan von einem real vereinten Europa, nicht nur als wirtschaftlicher Währungsverbund.

Privatleben: Ich träume schon immer von mindestens fünf eigenen Kindern mit den Namen Jack, John, Joe, Jake & Eva Bella-Maria. Da ich ein Kind der 80er bin und mit Ami-Cartoons überschwemmt wurde, waren Namen wie Jack, Jake, etc. einfach State of the Art.

Kindheitswunsch: Ich wollte schon immer mal auf den Mond bzw. aus dem All auf die Erde schauen – wobei das eher ein Kindheitstraum als eine „ernstzunehmende“ Vision ist. 

Wie gehst du mit Fehlern / Niederlagen um?

Ich schätze sie. Ohne Fehler und Niederlagen würde ich stagnieren, starr bleiben, mich nicht weiterentwickeln und nicht innovativ sein können. Niederlagen und Fehler sind wichtig, um sich selbst kennenzulernen, sich in der Welt einzuordnen und – vielleicht am wichtigsten, wenn auch offensichtlich – um diese Fehler / Niederlagen nicht noch einmal zu begehen / zu erfahren. Nur, wenn ich weiß wer / was / wie mich vom Erreichen meines Ziels abhält, kann ich dafür sorgen, dass ich es beim nächsten Anlauf erreiche.

Welchen Rat würdest du anderen mit auf den Weg geben?

Ist eventuell ein wenig abgedroschen, aber ich bediene mich da gern bei dem Rat, den man in abgewandelter Form von vielen Menschen hört bzw. gehört hat, die versucht haben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ob nun wahnsinnig erfolgreich oder auch glorreich daran gescheitert.

"Wir leben alle nur ein einziges Mal. Mach etwas draus!“ (Meine Interpretation)
"Get rich or die trying“ (Curtis Jackson / 50 Cent, Album, 2003)
"Beweg deinen Arsch“ (Sido / Scooter, Song, 2008)
"Have no respect the status quo“ (Steve Jobs, quote 1989)
"We’re all meant to shine as children do“ (Coach Carter, Film, 2005)
"Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter“ (Captain Buzz Lightyear, Toy Story, Film 1999)
"Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle. Sie weiß, dass sie schneller laufen muss als der schnellste Löwe, wenn sie am Leben bleiben will. Jeden Morgen wacht ein Löwe auf. Er weiß, dass er schneller laufen muss, als die langsamste Gazelle, wenn er nicht verhungern will. Egal, ob Löwe oder Gazelle: Sobald die Sonne aufgeht, sollte man lieber anfangen zu laufen!" (Unbekannt, Afrikanisches Zitat / Sprichwort)

Tim-Ole Pek – Gentleman’s Agreement

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